Eine lebendige Kultur, kein Zusatzstoff
Sauerteig ist eine Mischung aus Mehl und Wasser, in der wilde Hefen und Milchsäurebakterien arbeiten. Kein Pulver aus der Tüte, sondern eine lebendige Kultur.
Noch keine fertige Seite. Wo OFFEN oder FEHLEND steht, fehlt eine Angabe vom Bäcker Maurer.

Seit Gottlob Maurer 1931 den ersten Teig angesetzt hat, geben wir unseren Broten vor allem eines: Zeit.
Nicht jedes Brot vom Bäcker Maurer ist ein Sauerteigbrot, und das muss es auch nicht sein. Für ein luftiges Brötchen oder ein feines Stückle ist etwas Hefe schlicht das passendere Werkzeug.
Was nie fehlt, ist die gleiche Sorgfalt. Ob Sauerteig oder Hefe, das entscheidet das Rezept und nicht die Abkürzung. Auf dieser Seite geht es um das Sauerteig-Handwerk, weil es seit 1931 dazugehört.
Sauerteig ist eine Mischung aus Mehl und Wasser, in der wilde Hefen und Milchsäurebakterien arbeiten. Kein Pulver aus der Tüte, sondern eine lebendige Kultur.
Was in einem schnellen Teig in einer Dreiviertelstunde passiert, dauert hier über Nacht. Wer seinem Teig Zeit gibt, braucht keine Abkürzung.
Die Vorstufen ruhen in der Aromakammer bei kontrollierter Temperatur. Erst am nächsten Morgen wird daraus Brot.
Drei dieser fünf Punkte sind Eigenschaften des Brotes. Zwei sind gesundheitsbezogene Angaben und brauchen vor dem Livegang eine Freigabe.
Der Stammvater aller Brote
Der Sauerteig ist eine lebendige Kultur, die jeden Tag Aufmerksamkeit braucht. Er wird gefüttert, geprüft und weitergegeben.
OFFEN: Wie alt ist das Anstellgut, und geht es auf Gottlob Maurer zurück? Welche Arten führt die Backstube, Roggen, Weizen oder Dinkel? Wer füttert, und wann?
In einem Sauerteigbrot steckt nur ein Bruchteil der Hefe, die ein schnell geführtes Brot braucht. Die Triebkraft bringt der Sauerteig selbst mit.
Bei Brötchen und feinem Gebäck fällt die Entscheidung bewusst anders, dort liefert Hefe die bessere Krume. Beides ist Handwerk.
OFFEN: Wie viel Hefe genau, und bei welchen Broten gar keine?
Beispielhafter Ablauf. Die Uhrzeiten sind noch nicht von der Backstube bestätigt.
Das Anstellgut wird mit frischem Maurerkorn-Mehl und aufbereitetem Wasser gefüttert.
Quellstücke, Kochstücke und Vorteige kommen dazu. Jede Vorstufe hat ihre eigene Aufgabe.
Alle Vorstufen ruhen über Nacht bei kontrollierter Temperatur.
Sauerteig, Mehl, Wasser und Salz werden zum fertigen Teig verarbeitet.
Die gereiften Teige werden zu runden oder langen Laiben geformt, je nach Brotart.
Steinbackofen oder Etagenofen, das entscheidet das Brot.
Das Brot kühlt aus und fährt in die Bäckerei-Cafés.


6,10 € je kg
Seit 1983 die Hausspezialität, 90 Minuten auf heißem Stein


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Rundes Weizenmischbrot mit dem von Hand aufgestäubten G

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Rustikales Roggenmischbrot mit Roggenmalz und viel Sauerteig

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Charakteristisch geigelt, mit eigenem Sauerteig
Schlaurer mit Maurer
Bei der Fermentation entstehen neben Milchsäure auch Essigsäure und weitere organische Säuren. Sie machen den Geschmack kräftiger und halten das Brot länger frisch.
Die Aromenvielfalt in einem Sauerteigbrot ist dadurch deutlich größer als in einem schnell geführten Hefegebäck.
Nein, und das muss es auch nicht sein. Für ein luftiges Brötchen oder ein feines Stückle ist Hefe das passendere Werkzeug.
Was das Rezept braucht, entscheidet das Rezept. In der Zeile „Herstellung" steht bei jedem Brot, ob Sauerteig darin ist.
OFFEN: die echten Reifezeiten je Brotsorte kommen aus dem Gespräch mit der Backstube.

Die Sauerteigbrote stehen in jedem Bäckerei-Café. Am besten warm.